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Presse 2010

03.12.2010 - Veranstaltung zu Stuttgart 21 in der Zehntscheune

Freie Wählervereinigung: Veranstaltung zu Stuttgart 21 in der Zehntscheune mit Experte Manfred Poethke / Kontroverse Diskussion

Zug um Zug über umstrittenes Projekt informiert

Traditionell wird im Dezember eine Fachjury der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ in Wiesbaden das „Wort des Jahres“ küren. Im vergangenen Jahr wählte man hierfür die Bezeichnung „Abwrackprämie“ als eines der bestimmenden Worte in der öffentlichen Diskussion. Passend dazu wird jährlich an der Universität Frankfurt am Main das „Unwort des Jahres“ bestimmt. Wenn man in den vergangenen Monaten Demonstranten rund um Stuttgart auf dieses Thema hin angesprochen hätte, kämen wohl des Öfteren Vorschläge wie „Stuttgart 21“, je nachdem, ob man der Thematik gegenüber nun positiv oder negativ eingestellt ist.

Die Freie Wähler Vereinigung bot vergangenen Mittwoch den interessierten Bürgern in der Zehntscheune eine Diskussionsplattform zum Thema „Stuttgart 21“, ohne dabei politisch Einfluss nehmen zu wollen.

Gerade im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen im kommenden Jahr gerät Stuttgart 21 auch nach Meinung des Vorsitzenden Klaus Zizmann, der zu Beginn der Infoveranstaltung kurze Fakten zum Bauprojekt in der Landeshauptstadt vortrug, ins Blickfeld der regionalen Politik.

Steilvorlage für Landtagswahl
Man sei sich einig, dass das Streitthema eine Steilvorlage für die anstehenden Wahlen in Baden-Württemberg darstelle. Umso glücklicher seien die Freien Wähler, als „Verein“ ein Forum der Information und des Meinungsaustausches zu solchen öffentlich-politischen Themen zu bieten. Der mäßige Teilnehmerzuspruch sei wohl auch auf das Ende der Schlichtungen zurückzuführen – oder das Wetter – so Zizmann.

Um die Problematik möglichst vorurteilsfrei und neutral zu veranschaulichen, referierte Ingenieur Manfred Poethke vom Turmforum Stuttgart, seit Beginn der Planungen im Jahre 1995 mit dem Projekt „Stuttgart 21“ vertraut und bis 2006 als Entwickler involviert, detailliert, „um Informationslücken in der Bevölkerung zu schließen“. Der gebürtige Berliner, Befürworter des Mammutprojektes, blickte dabei über den Tellerrand des bezeichneten „Herzstückes“ rund um Stuttgart hinaus und erläuterte den Zusammenhang im transeuropäischen Bahnprojekt. Hierbei kritisierte er unter anderem die „zu tendenziöse Medienberichterstattung“, in der man leicht das Gesamtkonstrukt verkenne, da Stuttgart 21 mehr als nur den geplanten Bau eines Durchgangsbahnhofes bedeute. Die umfangreichen Informationen zu Logistik, Kosten und Infrastruktur des Großprojektes sollten den Blick mittels modernster Animationen auf möglichst alle Facetten des umstrittenen Umbaus lenken.

Im Anschluss an die ausschweifende Präsentation blieb dem Referenten nur der so bezeichnete Glaube daran, dass nach der abgeschlossenen Schlichtung Stuttgart 21 „Zug um Zug“ komme.

Nachteile für Region befürchtet
Durchaus kontrovers wurde anschließend diskutiert und nachgehakt. Fragen nach dem vorgeschlagenen Volksentscheid wurden ebenso behandelt wie das Gegenprojekt mit Titel „K 21“ und die Kostenfrage. Hierbei gingen die ausschweifenden Gedankengänge manchmal ein bisschen über die Wissensgrenzen der anwesenden Interessierten hinaus, wenn es beispielsweise um Vergleiche mit dem S-Bahn-Netz in der Schweiz oder der Finanzierungsfrage bei einem möglichen Ausstieg aus dem Milliardenprojekt ging. Eigene Erfahrungen wurden ebenso in die Runde geworfen wie Informationen aus dem öffentlichen Leben. [...] weiter lesen, klick auf Bild.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, 3.12.2010, Seite 19
Verfasser: Benedikt Klenk

24.11.2010 - Landtagswahlen 2011 ohne Freie Wähler

Wie schon am 01.09.2010 berichtet - "FWV-Parteigründungen mit Skepsis begegnet" - anbei verschiedenen Presseberichte zur Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg.

 

21.10.2010 - Freie Wähler vor Ort

Freie Wähler vor Ort

Die Freien Wähler Hockenheim suchen das intensive Gespräch mit dem Bürger. Sie wollen die Probleme vor Ort in den einzelnen Stadtteilen kennen lernen und haben deshalb beschlossen, dem Bürger im zwanglosen Gespräch Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
Dazu ist es notwendig, sich in den jeweiligen Stadtteil zu begeben um dem Bürger längere Wege zu ersparen und die Gelegenheit zum Gespräch an den Bürger heranzutragen.
Es wird ein Plan ausgearbeitet, nach dem alle Stadtteile in unregelmäßigen Abständen beteiligt werden.
Anfangen wollen die Freien Wähler im Neubaugebiet Biblis und zwar am Samstag, dem 23.10.2010. Von 10.00 bis 12.00 Uhr wird an der Einmündung der Arthur Geiß-Straße in die Wilhelm Herz Straße ein Stand aufgebaut. Als Gesprächspartner stehen die Fraktionsvorsitzende Gabi Horn und Stadtrat Stefan Weber, sowie der 1. Vorsitzende der FWV Klaus Zizmann zur Verfügung. Selbstverständlich können nicht nur stadtteilspezifische Probleme oder Themen besprochen werden. Anregungen oder Beschwerden werden die Stadträte gerne überprüfen und evtl. an die zuständigen Stellen weitergeben. Die Freien Wähler hoffen auf eine rege Beteiligung.
Die weiteren Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. (K. Zizmann)

23.09.2010 - Stadtmeisterschaften Schützenverein Hockenheim

Kurzfristig entschlossen trat die FWV-Mannschaft bei den Stadtmeisterschaften 2010 des Hockenheimer Schützenvereins an. Sowohl in der Einzel- als auch Mannschaftswertung gelang der Gruppe ein nicht erwarteter Ergebinsplatz. Matthias Mayer war bester Einzelschütze bei der FWV mit Platz 5, gefolgt von Jochen Vetter auf Platz 15 und Klaus Zizmann auf Platz 23 bei insgesamt
50 Schützen. In der Mannschaftswertung konnte damit Platz 5 bei insgesamt 19 Mannschaften erreicht werden. Dafür gab es dann sogar noch einen Pokal sowie für jeden eine Urkunde. Nach dem gelungenen Einstieg hoffen wir auf eine noch positivere Ergebnisliste im kommenden Jahr.
Vielleicht finden sich für nächstes Jahr auch drei Frauen bei der Freien Wählervereinigung um eine Damenmannschaft melden zu können.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 23.09.2010, Seite 18

 

13.09.2010 - Dampfnudelfest der Freien Wähler Hockenheim 2010

Dampfnudeln sind schon ein Lebensmittel, das eine besondere Anziehungskraft hat und wenn sie auf einem Bauernhof serviert werden, auf dem auch für Kinder etwas geboten wird, sind sie fast unwiderstehlich. Wenn dann auch noch das Wetter mitmacht, sind alle Voraussetzungen für ein gelungenes Fest gegeben.
Dies durften in diesem Jahr auch wieder die Freie Wähler-Vereinigung Hockenheim bei ihrem 18. Dampfnudelfest erfahren.  Schon vor dem offiziellen Beginn um 11.00 Uhr strömten die Besucher zum Bauernhof Großhans um sich die ersten Exemplare der Dampfnudeln zu sichern. Teilöweise wurden auch größere Behältnisse mitgebracht um die Daheimgebliebenen auch mit der Spezialität zu versorgen. Der  Höhepunkt des Andrangs, inzwischen hatte sich bei schönstem Sommerwetter der mit Garnituren vollgestellte Hof fast vollständig gefüllt, wurde so gegen 12.30 Uhr erreicht. Die ausgeräumte und liebevoll geschmückte Fahrzeughalle füllte sich ebenso zusehends. Da auch die Elektrik durchhielt und zusätzliche Bräter eingeschaltet wurden, hielt sich die Anstehschlange in Grenzen. Die hungrigen Besucher konnten zügig ihre heißen Dampfnudeln, wahlweise mit Vanille-Soße oder „Kartoffelsupp“ in Empfang nehmen. Für diejenigen, die es etwas deftiger haben wollten, waren Teller mit Hausmacher Wurst gerichtet. Kaffeefreunde ließen sich den von den FWV-Frauen selbst gebackenen Kuchen schmecken.  Der Andrang ließ lange Zeit nicht nach und die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun um ihn zu bewältigen. Immer neue Besucher trafen ein, während die „Satten“ sich verabschiedeten. So herrschte ein dauerndes  Kommen und Gehen. Alte Bekannte wurden getroffen und neue Bekanntschaften gemacht. Diese konnten an der Secco-Bar mit verschiedenen Secco-Sorten, alle aus der Hockenheimer Weinpatenstadt Duttweiler, begossen werden. Dabei stellte sich heraus, dass sich das Dampfnudelfest in der ganzen Region herumgesprochen hat, denn auch viele auswärtige Gäste bevölkerten die Festmeile.
Unterdessen vergnügten sich die kleineren Kinder auf dem nostalgischen Kinderkarrussell, während  sich die größeren in der Hüpfburg Bewegung verschafften. Maritimes Flair verbreiteten nicht nur die aufgestellten Palmen und Bananen, auch der „Eros Ramazotti von Hockenheim“ Matheo die Maggio trug mit seiner Musik zum Gelingen bei. Erst gegen 18.00 Uhr, inzwischen waren ca. 4.300 Dampfnudeln verkauft, lehrte sich das Areal langsam und die Helfer konnten etwas ausschnaufen. Nur der Hof musste noch geräumt werden und die beweglichen Teile in Sicherheit gebracht werden, da sich schlechtes Wetter ansagte. Kaum waren die letzten Tischdecken abgeräumt und die beweglichen Teile in Sicherhheit gebracht, brach auch das Unwetter mit Sturmböen und Starkregen über Hockenheim herein. Das machte aber den Freien Wählern nichts mehr aus. Sie freuten sich, nach getaner Arbeit, über ein gelungenes Fest.  Der 1. Vorsitzende, Klaus Zizmann, freute sich vor allem über den reibungslosen Ablauf. Er bedankte sich bei den über 50 Helfern, die teilweise ohne Ablösung ihre Posten versehen hatten, recht herzlich.Aber nicht nur am Veranstaltungstag wurde fleißig und manchmal bis zur Erschöpfung gearbeitet. Schon freitags uns Samstag wurde geschmückt, aufgebaut, gekehrt,  Kuchen gebacken Geschirr gewaschen und geordnet, so dass am Sonntag alles früh bereit war, die Gäste zu empfangen. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft der Freien Wähler, so lobte er, macht es erst möglich, so eine große Aufgabe zu schultern.  

08.09.2010 - Pressemitteilung Dampfnudelfest 2010

In der Literatur streitet man sich. Hat die Dampfnudel nun einen bayerischen oder pfälzischen Ursprung? Den Freien Wählern aus Hockenheim ist dieser Zwist ziemlich egal. Bereits in 18. Auflage feiern sie ihr Dampfnudelfest anfangs September jeden Jahres. Die Neuauflage 2010 findet am
12. September 2010, ab 11.00 Uhr
auf dem Bauernhof der Familie Großhans (an der B 36) statt.
Das Fest hat sich aus kleinen Anfängen zu einem „Dauerbrenner“ entwickelt und zieht zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an. Die Vorbereitungen laufen schon und zahlreiche Helfer der Freien Wähler sind aktiv. Auf die Besucher warten nicht nur die schmackhaften Dampfnudeln, wahlweise mit Kartoffelsuppe oder Vanille-Soße. Wer es etwas deftiger wünscht, kann sich auch einen Vesperteller bestellen. Bier, Wein und alkoholfreie Getränke ergänzen das Angebot. Selbstverständlich ist auch an die Kuchenfreunde gedacht. Selbstgebackene Kuchen und Torten, liebevoll gefertigt von den Frauen der FWV, bieten den Kaffeefreunden eine gute Auswahl.
Die Kuchen können ab Samstag, dem 11.09.2010 auf dem Bauernhof Großhans abgegeben werden.
Für die kleinsten Besucher ist vor der Halle wieder eine große Hüpfburg aufgebaut, auf der sich die Kinder austoben können und auf die noch kleineren wartet das kostenlose Kinderkarussell.
Die Organisation stellt die Mitglieder der FWV auf eine harte Probe. Rund 50 Helfer werden benötigt,
um diese Mammutveranstaltung zu schultern, aber man ist zuversichtlich, dass es auch in diesem Jahr wieder klappt. Die Plakate sind aufgestellt, Einladungen verschickt und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Nun hoffen die Freien Wähler nur noch auf einigermaßen gutes Wetter, damit auch, wie bisher, die Tische und Bänke im teilweise überdachten Hof aufgestellt werden können. Wenn das Wetter mitmacht, sind alle Voraussetzungen für das jährliche „Dampfnudel-Volksfest“ gegeben, zu dem die Freien Wähler nicht nur die Hockenheimer Bürger recht herzlich einladen.

01.09.2010 - FWV-Parteigründungen mit Skepsis begegnet

Dieser Tage fand in Hockenheim eine Zusammenkunft der Ortsvereine aus Altlussheim, Neulußheim, Reilingen und Hockenheim statt. Dieses Treffen diente dem Kennenlernen der neuen und alten Vorstände untereinander, dem Austausch von Informationen und der Diskussion neuer Entwicklungen.
Zuerst berichtete die Kreisrätin Gabi Horn aus der Arbeit des Kreistages. Der Budgetbericht basierte auf den Auswertungen bis Mai 2010. Danach zeichnet sich im Kreis eine im Wesentlichen planmäßige Entwicklung ab. Zu erwähnen ist allerdings, dass es bei den Sozial- und Jugendhilfeleistungen eine Steigerung von ca. 6 Mio € gibt. Die Jahresabschlüsse der Gesundheitszentren, der AVR und des Stift Sunnisheim sind alle positiv. Als Ziele des Haushaltes 2011 wurden aufgeführt:

  • Ein in Ertrag und Aufwand ausgeglichenes ordentliches Ergebnis
  • keine Nettoneuverschuldung beim Kernhaushalt und Eigenbetrieben
  • Reduzierung der Kreisumlage um ca. 25 Mio € mit einer Kreisumlage von 32,9 %

Kreisumlage Diskussionsthema
Das letztgenannte Ziel wird in den Fraktionen noch ein wichtiges Thema sein, denn so ausgeführt bedeutet dies eine Erhöhung der Umlage zu Lasten der Gemeinden um 1,9 %. Ob dies den Kommunen noch zumutbar ist, wird vermutlich heiß diskutiert werden, denn immer mehr Aufgaben werden den Kommunen vom Gesetzgeber übertragen (z.B. Kindertagesstätten), ohne dass die Frage der Finanzierung geklärt ist. In den vergangenen zwei Jahren haben sich nach Angaben des Städtetages die kommunalen Sozialausgaben fast verdoppelt. In diesem Jahr könnten sie sich auf 41 Milliarden summieren. Da die Gewerbesteuer im vergangenen Jahr lediglich 40 Milliarden € einbrachte, konnten die Sozialbudgets erstmals nicht mehr durch diese Einnahmequelle gedeckt werden.
Als wichtiges Thema des Kreises ist auch die Neuorganisation der Aufgabenwahrnehmung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende anzusehen. Der Bundestag hat ja eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen und das Gesetz zur Organisation der Grundsicherung für Arbeitssuchende verabschiedet. Damit ist die getrennte Aufgabenwahrnehmung, wie sie bisher im Kreis praktiziert wird, in dem die Agentur für Arbeit für das Arbeitslosengeld zuständig ist, während der Kreis für die Unterkunftskosten und etwaige aufzustockende Sozialhilfe verantwortlich zeichnet, nur noch bis 2012 möglich. In Zukunft gibt es entweder eine gemeinsame Einrichtung mit der Agentur für Arbeit in Form von Jobcentern oder die Aufgabenwahrnehmung erfolgt durch den Kreis. Dazu müsste dieser einen Antrag auf Zulassung als Optionskommune stellen. In der anschließenden Diskussion waren die Teilnehmer einig, sich für die Jobcenter einzusetzen, da die finanziellen Auswirkungen und die Haftungsfragen noch nicht überschaubar sind. Einig war man sich auch im Ziel:
Eine bessere Betreuung der Arbeitssuchenden.
Ein weiteres Thema, das die Freien Wähler direkt betrifft und das auch Auswirkungen auf die gesamten Freien Wähler haben dürfte, ist die Neugründungen zweier Parteien, die mit dem Namen der Freien Wähler auftreten und an Bundestags- und Landtagswahlen teilnehmen wollen.
Auf Bundesebene wurde eine Partei gegründet, die den Namen Freie Wähler (Vereinigung) trägt.
In Baden Württemberg gründete sich eine Partei, die den Namen Freie Wähler Gemeinschaft
Unabhängige Gruppe Deutschland, kurz FWG-Die Freie. Beide Parteien bereiten die Teilnahme an den Landtagswahlen 2011 in Baden-Württemberg vor.
Der Dachverband der Freien Wähler Baden-Württemberg hat sich in seiner Hauptversammlung im April 2010 mit 240 gegen 6 Stimmen und 2 Enthaltungen gegen die Gründung einer Partei und einer Landesvereinigung dieser Partei mit dem Namen Freie Wähler ausgesprochen und auch beschlossen, nicht an den Landtagswahlen 2011 zu beteiligen. Der Landesverband, in dem seit 54 Jahren ein Teil der Freien Wähler in Baden-Württemberg zusammen arbeiten versucht auch mit einer Namensschutzklage die Verwendung des guten Namens Freie Wähler zu verhindern. Der Ortsverein Hockenheim der Freien Wähler-Vereinigung hatte schon anfangs des Jahres 2010 eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Dabei sprachen sich 92 % der Mitglieder gegen eine Teilnahme an der Landtagswahl und gegen die Gründung einer Partei aus. Ähnliche Ergebnisse gab es auch in Altlußheim und Reilingen.
Die Freien Wähler wollen weiter als parteilose und unabhängige Organisation sachbezogene und ideologiefreie Kommunalpolitik machen. Sie wollen nicht zu einer Partei werden und lehnen eine Kooperation zwischen den kommunalen Freien Wählern und einer Freien Wähler-Partei ab.
Die meisten sind der Meinung, der Erfolg der Freien Wähler in der Vergangenheit liegt eben darin begründet, dass sie keine Partei, ideologisch nicht gebunden, nur kommunal verpflichtet sind und dass dies der Wähler bisher honoriert hat. Die Aufspaltung in verschiedene Gruppen würde nur zur Schwächung der Freien Wähler insgesamt führen. Das Freie Wähler Original ist parteilos und kommunal.
Die Mitglieder der Ortsverbände Hockenheim, Altlußheim und Reilingen beziehen eindeutig Stellung gegen die politische Trittbrettfahrerei der neuen Parteien. Sie befürchten eine Schwächung des guten Namens Freie Wähler, der seit Jahrzehnten für Parteilosigkeit und Unabhängigkeit steht. Die Unterstützung des Landesverbandes in seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Partei wurde zugesagt.
Eine deutlich andere Auffassung vertritt der Ortsverband Neulußheim. Sven Nitsche erläuterte, dass es sich bei den Personen, die sich zur Gründung der neuen Vereinigung entschlossen haben, meist um langjährige Freie Wähler handelt, die in ihren Kommunen auch teilweise sehr lange Gemeinde-, Stadt- oder Kreisräte sind. Da zunehmend mehr Gesetze im Land beschlossen, in der Kommune aber umgesetzt und bezahlt werden müssen, ist es wichtig, auch in Stuttgart politisch aktiv zu sein. Es genügt nicht, wenn der Landesvorsitzende ab und zu mit der CDU spricht. Und es reicht ebenfalls nicht, dass der Landesverband glaubt, die "Freien Wähler" zu vertreten, solange ein dafür zugrunde liegender regelmäßiger Meinungsabgleich aber nicht stattfindet. Da überdies aus Neulußheimer Erfahrung die Unterstützung für die Ortsverbände mehr als unzureichend ist, ist Neulußheim wie auch andere aus diesem Verband schon vor einiger Zeit ausgetreten. Die Signale und Angebote, die von der neuen Vereinigung ausgehen, sehen sehr vielversprechend aus und man wird in den nächsten Wochen und Monaten beobachten, wie sich dies entwickelt. Auf jeden Fall hat das Beispiel Bayern gezeigt, dass eine auf Landesebene frische und dynamische, in den Kommunen und den dortigen Problemen aber sehr etablierte Kraft enttäuschten Wählern der etablierten Parteien eine neue Hoffnung und Alternative zu Nichtwahl oder einer extremen Partei bieten kann.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 01.09.2010, Seite 19, Verfasser Klaus Zizmann

28.08.2010 - Nach Filmviechern doch noch echte Ponys

Freie Wähler: Kinderferienprogramm wegen Regens vom Großhans-Hof ins Kino umgeleitet

Nach Filmviechern doch noch echte Ponys

Es war alles so schön geplant gewesen:
Der Bauernhof der Familie Großhans war gerüstet, die Halle bereit, der Hof gefegt und die Spielwiese gemäht. Alles bereit für zirka 50 Kinder des Ferienprogramms, die sich dort austoben sollten und zum Teil schon Stammgäste sind. Leider alles vergeblich, denn Petrus machte den Freien Wählern einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Sogar die Armbrüste für das lustige Armbrustschießen auf die Pappkameraden waren überholt, neue Pfeile besorgt, und alles wartete auf die „Miniaturtells“. Und natürlich waren auch die „Bobbycars“ herausgeputzt für die beliebten Rennen. Als in der Nacht und am Morgen starke Regengüsse niedergingen und danach das Wetter auch nicht gerade erfolgversprechend aussah, entschied der Vorstand der Freien Wähler kurzerhand: „Das können wir so wie geplant nicht durchziehen. Die nasse Wiese und die vorgesehene Spielfläche trocknen bis zum Nachmittag nicht so weit ab, dass man die Kinder gefahrlos darauf toben lassen kann.“ Das Verschmutzungs- und Verletzungsrisiko war zu groß.
Es gab zwei Alternativen: entweder die Veranstaltung ganz absagen oder eine andere Lösung im Trockenen finden. Eine Absage wollte man den Kindern nicht antun, deshalb wurde noch schnell ein Bus engagiert und die Kinder in ein Filmtheater nach Walldorf gefahren. Dort lief der 3-D Film „Cats and Dogs“, in dem Hunde und Katzen die Hauptdarsteller waren. Glücklicherweise waren noch die Plätze für die rund 40 Kinder mit Betreuer zu bekommen.

Wie zu erwarten, waren nicht alle Eltern und Kinder über die Absage der Spiele auf dem Bauernhof glücklich.
Der Großteil der Teilnehmer war aber begeistert vom Film und seinen tierischen Darstellern. Die Rückfahrt führte wieder auf den Bauernhof. Da das Wetter wieder aufgeklart hatte, konnten im Hof noch die in der Zwischenzeit gewärmten Würstchen und die Getränke entgegengenommen werden.
Es blieb gerade noch Zeit, den beiden Hofponys einige Streicheleinheiten zukommen zu lassen, bevor die Eltern ihre Kinder wieder in die eigene Obhut übernahmen. Die meisten fanden den so verbrachten Nachmittag doch toll, aber einige hoffen mit den Freien Wählern, dass im nächsten Jahr der Wettergott besser gestimmt ist. zi

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 28.08.2010, Seite 16, Verfasser Klaus Zizmann

30.07.2010 - Stadt setzt weiter auf mobiles Krisenteam

Vandalismus: Gemeinderat lehnt privaten Sicherheitsdienst ab / Jugendliche werden befragt

Stadt setzt weiter auf mobiles Krisenteam

Von unserem Mitarbeiter Hans Schuppel

Der Gemeinderat lehnte in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung den von den Freien Wählern unterstützten Antrag der CDU-Fraktion auf einen privaten Sicherheitsdienst während der Sommerferien im Gartenschaupark zur Vermeidung von Vandalismus ab.
Die Mehrheit der Räte (SPD, Grüne und FDP) folgte vielmehr dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, den Empfehlungen des Jugendbeirates und des Runden Tisches Prävention zu folgen und das mobile Krisenteam des Postillion e.V. auch in diesem Jahr nochmals einzusetzen. [...] Weiter lesen auf PDF

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung vom 30. Juli, Seite 17, Verfasser Hans Schuppel

19.06.2010 - Neue Website der Freien Wähler online

Neue Freie Wähler Homepage online

Schon in der Hauptversammlung 2009 wurde vom neuen Vorstand der Freien Wähler Vereinigung Hockenheim beschlossen, die Homepage des Vereins neu zu gestalten, da sie veraltet war und nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten entsprach. Man war sich einig, dass dazu professionelle Hilfe nötig ist.
Fündig wurde man bei der Hockenheimer COMVI Werbeagentur (vormals mm-gallery), die vorzügliche Arbeit leistet und Inhaber Matthias Mayer im Zuge dessen auch Mitglied wurde.

Es hat schon einige Zeit gedauert und viele Besprechungen nötig gemacht, bis die Wünsche und Anforderungen der FWV-Verantwortlichen erfüllt waren und das neue Produkt stand. Doch es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist eine attraktive Homepage, vollgepackt mit Informationen. Übersichtlich gestaltet, kann man sich gut geführt durch die einzelnen Web-Seiten durcharbeiten.
Nach der allgemeinen Begrüßung werden die Fraktion sowie der aktuelle Vorstand mit Bild und Erreichbarkeit vorgestellt. Daran fügt sich eine kurze Historie an, die aber auch in der Langfassung angesehen werden kann, wie sie in der letztjährigen Broschüre anlässlich des 50-jährigen Bestehens der FWV Hockenheim dokumentiert ist.
Die nächsten geplanten Termine sind ebenfalls nachzulesen und unter „Aktuelles“ findet man z.Zt. die Stellungnahme der FWV zur Teilnahme der Freien Wähler an Landes- oder Bundestagswahlen. Presseinformationen aus dem Vereinsleben und der Tagespolitik finden Sie ebenfalls unter dieser Rubrik. Die eingestellten Bilder können teilweise mit einem Mausklick vergrößert und so genauer betrachten werden.

Professionell gemacht und doch einfach zu handhaben ist das eingestellte Kontaktformular. Wenn der Bürger ein Anliegen hat, kann er dieses Formular nutzen, sein Anliegen eintragen, sich die Kontaktperson aussuchen und dieser dann die Information zumailen.

Links zu anderen Verbänden der Freien Wähler, zur Stadt und zur Metropolregion ergänzen das Ganze. Insgesamt gesehen eine recht interessante, gut gemachte Homepage, die viel Information und Kontaktmöglichkeiten bietet. Der Vorstand hofft, dass die Hockenheimer Bürger davon regen Gebrauch machen werden.
Internetadresse: www.fwv-hockenheim.de

15.05.2010 - Hockenheimer Mai

  • Hockenheimer Mai

Die Freien Wähler beim Hockenheimer Mai 2010

Nach einer längeren Pause waren die Freien Wähler Hockenheims wieder beim Hockenheimer Mai vertreten. Schon früh am Morgen wurde ein größerer Pavillon aufgebaut. Der Standort neben St. Christopherus erwies sich als außerordentlich günstig, lag er doch in der Oberen Hauptstraße in Nähe der Kirchenstaffel, auf der sich ein Großteil der musikalischen Aktivitäten abspielte.
Unsere Damen, der Vorstand und Mitglieder der Fraktion hatten die ungewohnte Aufbauarbeit bald hinter sich gebracht, und dann wurde der Pavillon liebevoll geschmückt. Das Endergebnis war ein sehr schön hergerichteter Unterstand, der allgemein gelobt wurde. Prosecco aus unserer Weinpatenstadt Duttweiler in verschiedenen Geschmacks-Variationen und Käsespieße mit Trauben wurden angeboten, was auch gut angenommen wurde. Da das Wetter leider nicht so mitspielte, zwischendurch war es ganz schön kalt, hatte man sich kurzerhand entschlossen zusätzlich noch Kaffee anzubieten. Viele Besucher fanden das eine gute Idee. Bis spät in den Abend war unser Stand besetzt. Die aufgestellten Stehtische waren für viele die Gelegenheit einmal Rast zu machen, Bekannte zu treffen und manches interessante Gespräch kam in Gange. „Weißt Du noch“ oder „Ihr könntet doch mal..“ war dabei oft der Tenor.

Am Abend des arbeitsreichen Tages waren sich die Helfer, ob sie den ganzen Tag anwesend waren, oder zeitweise aushalfen, einig: Das werden wir wiederholen, auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

25.05.2010 - Pressemitteilung

Freie Wähler haben Biss

Gemeinsame Pressemitteilung von CDU, FWV und SPD: Fraktionen sehen bezüglich des Hockenheimrings "tiefen Graben zwischen Hockenheim und Stuttgart"

Sehr tiefe Enttäuschung über das Verhalten der Landesregierung

Was lange währt, wird endlich gut. So heißt bekanntermaßen ein Sprichwort. Doch scheint dies nicht auf die schier endlose Geschichte in Sachen Landesunterstützung zugunsten des Hockenheimrings zuzutreffen. Hintergrund ist die Absage der baden-württembergischen Landesregierung, sich an einem eventuellen Fehlbetrag aus dem Formel-1-Rennen 2010 zu beteiligen. Oberbürgermeister Dieter Gummer hatte den Gemeinderat in seiner letzten Sitzung entsprechend unterrichtet (siehe auch Bericht in der HTZ vom 21. Mai ).

Fehlbetrag noch ungewiss

Wenngleich derzeit nicht klar sei, ob das Rennen 2010 überhaupt einen Fehlbetrag erwirtschafte, so sei man über die Vorgehensweise des Landes einfach maßlos enttäuscht. Die Enttäuschung ist so groß, dass sich die Fraktionen von CDU, FWV und SPD zu einer gemeinsamen Stellungnahme zusammenschlossen. Damit will man vor allem eines demonstrieren: Gemeinsamkeit in Sachen Hockenheimring. Dazu CDU-Fraktionssprecher Fritz Rösch: "Der Riss geht hier nicht durch unsere Fraktionen im Hockenheimer Gemeinderat. Dagegen zieht sich zwischen der Landeshauptstadt und Hockenheim mittlerweile ein tiefer Graben".

An Versprechen erinnern

Mit der gemeinsamen Presseerklärung wollen alle drei Fraktionen das Land eindringlich noch einmal an sein gemachtes Versprechen erinnern. Schließlich könne es nicht sein, dass sich das Land so einfach aus der Verantwortung stehle und nicht mehr zu seinem Wort stehe, meinen die drei Fraktionen. Schließlich gehe es den Hockenheimern ja auch nicht um eine einmalige Unterstützung für das Rennen 2010, sondern ist vor allem an einer langfristigen Lösung bis 2018 interessiert.

Bedingungen sind erfüllt

Zudem habe sowohl die Stadt Hockenheim als auch die Region alle Bedingungen für eine Landesunterstützung erfüllt. Dazu FWV Fraktionssprecherin Gabi Horn: "Das Formel 1-Rennen wird bis 2018 in Baden-Württemberg stattfinden. Diese Veranstaltung ist ein Aushängeschild für unsere Region und für das Land. Die Region hat ihre Hilfe zugesagt, das Land hingegen ist seine Unterstützung noch schuldig".

"Stuttgart 21" wird unterstützt

"Für Stuttgart 21 ist Geld da. Für den Bau der Stuttgarter Messe ist Geld da. Doch wenn es um den nordbadischen Hockenheimring geht, dann ist auf einmal kein Geld mehr da", machte SPD Fraktionssprecher Willi Keller seiner Enttäuschung Luft.
Von Seiten der CDU-Gemeinderatsfraktion hatte man in den letzten Jahren immer wieder die Kontakte nach Stuttgart bemüht. "Doch wir müssen leider eingestehen, dass der sogenannte Schlussbaustein immer noch nicht eingelöst wurde. Und das ist traurig für uns als CDU vor Ort", so CDU-Vorsitzender Markus Fuchs.
Alle drei Fraktionen kennen die öffentliche Finanzlage aus eigener leidlicher Erfahrung. Entsprechend hatte man auch nicht wirklich auf finanzielle Großtaten aus Stuttgart gehofft.

Indirekte Maßnahmen

Doch für eine Landesregierung gäbe es neben einer direkten Hilfe auch genügend andere Unterstützungsmöglichkeiten - direkter oder indirekter Art: Werbeauftritte durch landeseigene oder landesnahe Unternehmen, Verlosung von Tickets durch Toto-Lotto, Unterstützung bei Infrastrukturmaßnahmen, Umschuldungshilfen, Übernahme von Bürgschaften und vieles mehr.
Doch zumindest was die Werbung betreffe, sei in den letzten Jahren eher das Gegenteil eingetreten: außer der L-Bank sei kein landeseigenes Unternehmen mehr mit einem Werbeauftritt auf dem Hockenheimring vertreten.

Hohe Erträge aus Steuern

Stuttgart wird sich dagegen weiterhin über die millionenschweren Erträge aus dem Formel-1-Rennen freuen können. Dazu FWV-Vorsitzender Klaus Zizmann: "Allein durch die Umsatzsteuer aus Kartenverkauf, Übernachtungen und Verpflegung während eines Rennwochenendes verdienen Land und Bund Millionen, doch wir in Hockenheim bekommen nichts".

Vergeblich Hoffnung geweckt

Für die SPD-Vorsitzende Ingrid von Trümbach-Zofka ist die Situation klar: "Die CDU/FDP-Landesregierung hat Hoffnungen auf Unterstützung geweckt und jetzt will man davon nichts mehr wissen. Das ist ganz und gar nicht in Ordnung - denn auch auf politische Zusagen muss man sich verlassen können!".

Gegebenes Wort einlösen

Zum Ende ihrer ausführlichen Pressemitteilung heben alle drei Fraktionen noch einmal ganz unmissverständlich hervor, dass der Verkauf der Formel 1-Tickets für das diesjährige Rennen sehr gut verlaufe. Dennoch: es gelte, ein gegebenes Wort einzulösen.
(zg, Schwetzinger Zeitung, 25. Mai 2010)

19.03.2010 - Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung Bild

Freie Wählervereinigung: Rückblick auf Jahr wichtiger Entscheidungen / Zizmann neuer Vorsitzender

Vom Rat zum Vorstand

Sehr gut besucht war die Hauptversammlung der Freien Wählervereinigung. Fraktionsvorsitzende Gabi Horn brachte in ihrem interessanten Rückblick auf die Aktivitäten im Gemeinderat die wichtigsten Entscheidungen zur Sprache. Viele Fragen, insbesondere diejenigen in Sachen Hockenheimring, seien nicht einfach gewesen, habe doch sehr viel auf dem Spiel gestanden und den städtischen Haushalt bedroht.
Nicht nur Gabi Horn kritisierte die Verzögerungstaktik des Landes. Die Stadt habe selbst handeln müssen. Alle hofften jetzt auf genügend Zuschauer beim diesjährigen Rennen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Die Fraktionsvorsitzende beleuchtete auch weitere Probleme, wie die Behandlung des Industriegebietes Kiesgrube und das weitere Vorgehen im ehemals asbestverseuchten Gebiet "Herrenteich".
Gabi Horn machte deutlich, dass die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sehr schwierig abzuschätzen sei. Zuweisungen des Bundes und des Landes würden wahrscheinlich gekürzt, weitere Ausgabensteigerungen im Kindergartenbereich stünden an. Ihr Fazit: Die kommenden Jahre würden für alle sicher nicht einfach werden. Die Gestaltungsfreiheit der Stadt sei durch die beschränkten finanziellen Mittel sehr eingeschränkt.

Viel positive Resonanz

Zweiter Vorsitzender Jochen Vetter berichtete über die Tätigkeiten des Vorstands. Er ging auf die Kommunal- und Kreistagswahl ein und erinnerte an die Matinee zum 50. Jubiläum der Freien Wähler mit positiven Ergebnissen. Das Kinderferienprogramm und vor allem das sehr erfolgreiche Dampfnudelfest 2009 waren weitere Berichtspunkte. Der Apfel-Tag an Hockenheimer Schulen und der Engelsverkauf des Frauenstammtisches vor Weihnachten seien ebenfalls gut aufgenommen worden.
Zum Schluss erinnerte Vetter an die Mitgliederbefragung zur Teilnahme an Landes- oder Bundestagswahlen. Hier hätten die Mitglieder eine eindeutige Stellungnahmen abgegeben: Sie möchten eine solche Teilnahme nicht.
Da Vorsitzender Horst Höschele wegen beruflicher Belastung das Amt nicht mehr weiterführen konnte, wurde Klaus Zizmann bei den Neuwahlen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Jochen Bückendorf ist neuer Schriftführer der Vereinigung. Kassiererin bleibt Brigitte Butz, und als Beisitzer wurden Rainer Klausch und Jürgen Vögele gewählt.
Der neue Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen und versprach eine gute Zusammenarbeit mit Vorstand, Fraktion und Mitgliedern. Der Dank des Vorstands, verbunden mit einem kleinen Präsent, ging an Jochen Vetter, der in Abwesenheit des Vorsitzenden die Vorstandgeschäfte hauptsächlich geführt hatte.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft bei den Freien Wählern wurden Helmut Zahn und Ewald Klenk geehrt. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Dietrich Etzel, Heinz-Peter Lühmann, Rudolf Berger und Uwe Klenk zurück. Gabi Horn, die bei den Gemeinderatswahlen die meisten Stimmen aller Stadträte auf sich vereinigt hatte, wurde dafür mit einem Blumenstrauß bedacht. Den Altstadträten Herbert Frank und Klaus Zizmann dankte das Auditorium für ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat. zi
(Schwetzinger Zeitung, 26. März 2010)

06.01.2010 - Wintergrillen

Wintergrillen
Foto Heike Vetter

Feuer und Flamme für die FWV

Manches Mitglied der Freien Wähler Hockenheims hielt es schon für eine Schnapsidee und war noch skeptisch als die Einladung des Vorstandes zu einer völlig neuen Art der Zusammenkunft erhielt. Hatte doch der 2. Vorsitzende, Jochen Vetter, zum Grillen im Hof der heimischen Druckerei eingeladen. Und das mitten im Winter. Die Skepsis aber schwand und machte der Begeisterung Platz als man gut winterlich eingepackt am Ort des Geschehens eintraf.
Fleißige Hände hatten eine Umgebung geschaffen, die zum Bleiben förmlich einlud. Aufgeschnittene Baumstämme brannten von innen heraus ab und verbreiteten von unten wohlige Wärme die von gasbetriebenen Wärmestrahlern von oben unterstützt wurden. Mancher Mantel und mancher Anorak wurden ausgezogen. Bald verbreitete auch der Grill verlockende Düfte und lud zu deftigem Würstchen-Schmaus ein. Auch der von HandyDrom gestiftete herzhafte Serrano-Schinken am Stück wurde gern genommen. Natürlich musste auch von innen gewärmt werden. Dafür sorgte ein hervorragender Glühwein aus der Weinpatenstadt Duttweiler, von dem auch reger Gebrauch gemacht wurde und der Begriff Schnapsidee bekam eine völlig andere Bedeutung.
Nicht nur die Fraktion und der Vorstand waren gekommen. Auch sehr viele der Mitglieder nutzten die Gelegenheit und so bildeten sich an den Stehtischen stets wechselnde Gruppen. Das vergangene Jahr wurde resümiert, die Mitglieder der Fraktion berichteten über das Lokalgeschehen. Aber nicht nur dies war das Thema. Man war froh über diese andere Art der Zusammenkunft, sprach über Gott und die Welt und so blieb das Gros der Mitglieder der FWV doch länger als geplant.
Erst als die Baumstämme fast heruntergebrannt waren und die Kälte langsam von unten in die Füße kroch, trat man den Heimweg an. Einig waren sich alle. Das war nicht der letzte „Wintergrill“. Dieses Ereignis hat es verdient, vielleicht auch mal an einem anderen Ort, wiederholt zu werden. (Klaus Zizmann)