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Presse 2009

05.12.2009 - Engelsverkauf

Freie Wähler: Frauengruppe der FWV

Traditioneller Engelsverkauf für den guten Zweck

Eine Spende in Höhe von gesamt 700 Euro für in Not geratene Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule haben die Freie Wähler Vereinigung und der Kinderschutzbund an die Leitung der Hartmann-Baumann-Schule überreicht. Der Betrag setzt sich zusammen aus 500 Euro von der FWV-Frauengruppe und 200 Euro des Kinderschutzbundes.

Die Freien Wählerinnen hatten die beachtliche Summe beim traditionellen Weihnachtsengel- und Schmalzbrot-Verkauf an der Hockenheimer Fortuna-Kreuzung vor Weihnachten erwirtschaftet. Auch der Nikolaus war natürlich unterstützend mit von der Partie und schenkte den Kindern, die mal mehr oder weniger etwas Weihnachtliches zu ihrem Besten geben konnten, köstliches Naschwerk. Warm eingepackt, gestärkt von Schmalzbrot und gewärmt von Glühwein konnten die tüchtigen FWV-Damen die Porzellan-Engel gut an den Mann, bzw. an die Frau bringen.

Bei der späteren symbolischen Scheckübergabe freute sich Rektor Wolfgang Stigler mit seiner SMV-Lehrerin Katja Geyer über die Spende: „Wir werden das Geld gezielt für denjenigen Schülerinnen und Schüler einsetzen, die aus finanziellen Gründen benachteiligt sind. Da leisten wir Zuschüsse bei Schulausflügen, gemeinschaftsbildenden Veranstaltungen und anderem.

04.11.2009 - Freie Wähler spendieren Schulobst

Foto Matthias Mayer

Freie Wähler spendieren Schulobst
Alle Hockenheimer Grundschulen mit Kisten voller Äpfel bedacht.

Eine gute und bei den Hockenheimer Grundschulen bestens angekommene Idee hatten die Freien Wähler der Rennstadt, die einen Teil des Erlöses von ihrem traditionellen Dampfnudelfests im September in eine Schulobstspende für alle drei Hockenheimer Grundschulen anlegte. Jetzt organisierte Großlandwirt und FWV-Fraktionsmitglied Walter Großhans fast 1000 frisch geerntete Äpfel, die er zusammen mit dem 2. FWV-Vorsitzenden Jochen Vetter an die Hartmann-Baumann-, Pestalozzi- und Hubäckerschule ablieferte.
Deren Rektoren Wolfgang Stigler, Erich Werner und Richard Zwick freuten sich natürlich über die „positive Entscheidung der Hockenheimer FWV, die bei unseren Schülerinnen und Schülern bestens angekommen ist“. Richard Zwick fügte an: „Mit einem Schulobstprogramm wollten wir schon längst unseren Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft machen und damit die Ernährungsgewohnheiten nachhaltig verbessern.“
An den deutschen Grundschulen soll vom nächsten Jahr an bekanntlich kostenlos Obst verteilt werden. Dieser Initiative der Europäischen Union stimmte der Bundesrat bekanntlich schon zu, allerdings sollen die Bundesländer an der Finanzierung beteiligt werden. In Baden-Württemberg ist dieses Vorhaben allerdings noch nicht gesichert. Aus diesem Grund wollten die Freien Wähler Hockenheims mit ihrer Spende ein Zeichen setzten.
Bei der symbolischen Übergabe an der Pestalozzischule waren neben den Schulleitern auch FWV-Fraktionsmitglieder Gabi Horn, Walter Großhans und Stefan Weber, sowie Vorstandsmitglied Jochen Vetter dabei. (Teu)

07.09.2009 - Dampfnudelfest

Foto M. Mayer

Freie Wählervereinigung: Beim Dampfnudelfest schmeckten echt badische Spezialitäten wie bei Oma / Enormer Zuspruch bei herrlichem Wetter

Prickelnder Genuss auf dem Bauernhof

"Mögen Sie eine echt badische Spezialität?" Mit dieser Frage luden die Freien Wähler auch in diesem Jahr zu ihrem traditionellen Dampfnudelfest ein. Als dieses erstmals vor 21 Jahren in einem Anwesen in der Oberen Hauptstraße stattfand, war es noch in einem bescheidenen, fast familiären Rahmen, und niemand konnte ahnen, dass sich dieses Fest zu einem der größten in Hockenheim entwickeln würde. Dies wurde vor allem durch das freundliche Entgegenkommen der Familie Großhans ermöglicht, die nun seit 1995 ihr Hofgut für das Fest zur Verfügung stellt.

Große Mühen lohnten sich

Wie in den vergangenen Jahren war der Zuspruch auch dieses Mal enorm groß. Ideales Spätsommerwetter lockte Besucher scharenweise aus der näheren und weiteren Umgebung an. Auch Bürgermeister Werner Zimmermann schaute vorbei.
Schon Tage zuvor waren in der großen Halle erste Vorbereitungen getroffen worden. Wo sonst zahlreiche Landmaschinen stehen, wurden Sitzgarnituren aufgestellt, Bräter, Kuchentheke und Zapfanlage installiert und der riesige Raum mit frischem Grün liebevoll geschmückt. Angenehme Temperaturen erlaubten es, auch im Freien Tische und Bänke aufzustellen. Zum ersten Mal sorgte ein Prosecco-Pavillon für prickelnden Genuss.
Am Sonntag kamen dann die ersten Gäste bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung. Bald war die Halle voll besetzt und auch im Außenbereich war kaum mehr ein Platz frei. Vor allem junge Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit, ein paar erlebnisreiche Stunden auf dem Bauernhof zu verbringen. In einer Hüpfburg konnten sich die Kinder richtig austoben. Wer es etwas ruhiger wollte, konnte auf einem Kinderkarussell Platz nehmen.
Während es sich die Erwachsenen in gemütlicher Runde am Tisch gutgehen ließen, sorgte für die musikalische Unterhaltung der bekannte Alleinunterhalter Matteo di Maggio mit seinem vielseitigen Repertoire. Hauptattraktion waren natürlich die frisch gebratenen Dampfnudeln mit einer schmackhaften Kartoffelsuppe beziehungsweise Vanillesoße als echt badische Spezialität. "Die schmecken wie bei meiner Oma", bemerkte ein kleiner Gast.
Wer es etwas herzhafter mochte, war mit einem hübsch garnierten Versperteller gut bedient. Dazu gab es Bier vom Fass. Zur Kaffeestunde wartete eine reich bestückte Kuchentheke auf, mit leckeren selbst gebackenen Kuchen der FWV-Frauen, die sich eines regen Zuspruchs erfreute.
Am Ende dieses ereignisreichen Tages herrschte beim Helferteam der Freien Wähler nach dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligter großes Aufatmen. Ein besonderer Dank galt Walter Großhans und seiner Familie, deren Bereitschaft und Unterstützung wieder einmal dieses eindrucksvolle Ereignis ermöglicht hat. rho (Schwetzinger Zeitung, 16. September 2009)

02.09.2010 - Kinderferienprogramm 2009

  • Kinderferienprogramm

Freie Wähler: Ferienkinder können sich auf Großhansschem Bauernhof so richtig austoben

Spaß zwischen Streicheln und Schießen

Beliebt war er schon immer, der Tag mit den Freien Wählern Hockenheim auf dem Bauernhof der Familie Großhans. 52 Kinder von sechs bis zwölf Jahren trafen sich dieses Jahr im Ferienprogramm bei hochsommerlichem Wetter auf dem gut gerüsteten Bauernhof. Um einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten, wurden drei Gruppen gebildet, die das Programm abwechselnd absolvierten.

Die erste Gruppe führte Walter Großhans durch seinen Betrieb und erklärte dabei die vielfältigen Arbeiten und Aufgaben, die ein Landwirt heutzutage zu erledigen hat. Besonders eindrucksvoll für die Kinder war der hautnahe Kontakt mit den Tieren, die ausgiebig Streicheleinheiten erhielten. Ponys, Hasen, Hunde und Katzen waren schnell die Lieblinge der Besucher.

Besonders eine Katze wurde ganz zart gestreichelt: "Die ist nämlich schwanger", bemerkte die siebenjährige Vanessa. Ein vielstimmiges Gackern empfing die Besucher im Hühnerstall, dem sich auch ein Freigehege anschließt. Hier gibt es täglich Nachschub an frischen Eiern.

Eine andere Gruppe konnte auf einer Spielwiese beim Schubkarrenfahren, Reifentreiben und Slalomfußball Geschicklichkeit und Ausdauer beweisen. Als Ersatz für die Fahrt auf dem Heuwagen, die leider vom Landratsamt nicht gestattet wurde, gab es zwei Neuerungen.

Passend zur anstehenden Apfelernte konnten die Kinder mit einer Armbrust bei "Tells Apfelschuss" ihre Zielsicherheit zeigen. Dabei stellten sich doch einige Talente heraus, die mit einem kleinen Preis belohnt wurden. Ebenfalls neu war das Wettrennen mit drei Bobby-Cars, wobei die meisten eine beachtliche Geschicklichkeit zeigten. In einem "Wimpernschlagfinale" siegte Samuel Zizmann vor Adrian Balzer und Nathalie Goldhammer. Die Siegerpreise (Fußball, Eintrittskarte Aquadrom und Gutschein für ein Schnellrestaurant) waren der Lohn für diese schweißtreibende Sportart.

Nach diesen Aktivitäten konnten sich die Kinder bei einer Vesper stärken, das von einigen Mitgliedern des FWV-Frauenstammtisches zubereitet worden war. Zum Abschluss gab es Geschenke, wie kleinere Fußbälle, T-Shirts, Kugelschreiber und Schlüsselanhänger mit Figuren. Beim Abschied bedankten sich viele Kinder für den schönen Nachmittag, den sie auf dem Bauernhof verbringen durften. Diesem Dank schlossen sich auch einige Eltern an.
(zi Schwetzinger Zeitung, 2. September 2009)

30.05.2009 - Ausstieg aus Formel 1

Formel 1: Freie Wähler wollen Ausstieg / Von Stuttgart "brüskiert"

"Stadt hat vom Land nichts zu erwarten"

Die Freie Wählervereinigung redet Klartext zur Austragung der Formel 1 auf dem Ring: "Wir müssen alles tun, um aus der Veranstaltung 2010 möglichst kostenneutral herauszukommen", schreibt Fraktionssprecher Klaus Zizmann in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung der FWV. Kein gutes Haar lassen die Freien Wähler an der Landesregierung. Diese habe ihre finanzielle Unterstützung "an Bedingungen geknüpft, die völlig unrealistisch sind", urteilt Zizmann und nennt als Beispiel die Forderung, dass zuerst Metropolregion und Landkreis mitzahlen sollten. Fazit der FWV: "Die Stadt hat nichts zu erwarten."

Gespräch "völlig unbefriedigend"

Das Ergebnis der Besprechung von OB Dieter Gummer und der Geschäftsführung der Hockenheim-Ring GmbH mit dem Ministerpräsidenten, Vertretern der Landesregierung und anderer Institutionen sei "äußerst mager und für Hockenheim völlig unbefriedigend".

Die Landesregierung, die die Situation des Rings und die der Stadt Hockenheim seit Jahren kenne, habe sich "keinen Deut bewegt". Die Stellungnahmen von Regierungsvertretern seien seit Jahren immer die gleichen. Eine Entscheidung, ob dem Ring und der Stadt geholfen wird oder nicht, wäre nach Auffassung der FWV schon lange möglich gewesen und werde immer wieder hinausgeschoben. Dabei sei allen bekannt, dass die Gesellschaft keine Zeit mehr hat. Zizmann: "Sie leidet an einem Liquiditätsengpass und muss, falls die Formel-1-Veranstaltung 2010 wirklich durchgeführt werden muss, unbedingt jetzt schon in die Werbung und in den Verkauf der Karten einsteigen."

Keine Mehrheit in Landespolitik

Die Freien Wähler befürchten, der Regierung und den anderen Parteien im Land fehle es offensichtlich am Willen, Hockenheim zu helfen. Nach ihren Informationen findet der Vorschlag, Hockenheim zu helfen, quer durch die Parteien keine Mehrheit, was wohl "an der geografischen Lage Hockenheims im Norden unseres Landes liegt", mutmaßt Zizmann.

"Brüskiert" habe die Landesregierung die Fraktionen des Gemeinderats durch die indirekte Ausladung vom Spitzengespräch in Stuttgart am 20. Mai. Denn einen Tag nach der Gemeinderatssitzung mit dem "Doppelbeschluss" vom 25. März seien die Fraktionsvorsitzenden noch durch persönliche Schreiben eingeladen worden. Kurz vorm Gespräch habe Stuttgart OB Gummer dann erklärt, dass die Einladung ein Versehen gewesen sei. Diese Vorgehensweise zeige, "wie wenig die Vertreter des Hockenheimer Gemeinderats der Landesregierung bedeuten".

Dass bei jenem Spitzengespräch lediglich aus dem Lager der Industrie moralische Unterstützung für den Ring kam, damit könne Hockenheim nicht leben und die Formel 1 nicht durchgeführt werden.
(mm, Schwetzinger Zeitung, 30. Mai 2009)

01.05.2009 - 50 Jahre FWV-Matinee

Freie Wählervereinigung: Matinee zum 50-jährigen Bestehen / Stolz auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit zum Wohle Hockenheims

Sachbezogene Politik für den Bürger

"Keine Partei und doch politische Kraft. Ungebunden, unabhängig und nur den Bürgerinnen und Bürgern von Hockenheim verpflichtet. Das sind wir und dafür stehen wir!", begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler Vereinigung (FWV) Hockenheim, Jochen Vetter, Gäste und Ehrengäste zur Matinee anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens.
Mit Stolz könne man auf das halbe Jahrhundert zurückblicken und dürfe feststellen, in welch hohem Maße die parteiunabhängige und sachbezogene Politik die Stadt Hockenheim mitgeprägt habe. "Wir pflegen zu sagen: Bewegung ist alles, aber die Richtung entscheidet", betonte Vetter.
Auch der Landesgeschäftsführer der FWV Baden-Württemberg, Georg Hiller, gratulierte dem Geburtstagskind in seiner Festrede: "50 Jahre, das zeugt von Substanz und Kontinuität. In Hockenheim sind die Freien Wähler zweite Kraft im Gemeinderat, da muss schon was dahinter stehen!"
Als Alternative zur Parteienlandschaft sei die Vereinigung die älteste und größte Bürgerinitiative im Land. Sie arbeite an der politischen Willensbildung in den Kommunen mit. "Wir wollen mithelfen, dass Städte und Gemeinden gesund und lebenswert bleiben, denn nur dann geht es auch dem Staat gut. Wir wollen nah am Bürger sein und dazu beitragen, dass sich viele Menschen politisch engagieren."

Engagiert und sachlich

Offen für die Zusammenarbeit mit allen politischen Gruppen und Parteien, Extreme ausgenommen, sei man darauf bedacht, dass die besten Ideen zum Tragen kommen. Respekt und Akzeptanz vor anderen Meinungen und Menschen, Orientierung an örtlichen Bedürfnissen und an der Sache, nicht an der Ideologie bestimmten das Handeln. Der Verzicht auf Machtspiele werde von Bürgern geschätzt.
"Freie Wähler sind Individualisten, und die Bürger vertrauen offenbar mehr auf Personen als auf Programme. Ihre Stadt kann sich sehen lassen, und dazu haben auch Sie in einem gerüttelt Maß beigetragen", lobte er die Mitglieder.
Für Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer steht die FWV dafür, "Gegenwart zu gestalten und Weichen für die Zukunft zu stellen. Sie haben Ihre Aufgaben mit Engagement und Erfolg bewältigt." Sachliche Auseinandersetzungen und respektvoller Umgang mit anderen Meinungen prägten das Handeln der FWV im Gemeinderat.
Ähnlich positive Worten fanden auch Markus Fuchs (CDU Hockenheim) und Michael Gelb (FDP-Ortsverband) sowie Matthias Steffan in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der FWV Altlußheim und stellvertretender Kreisvorsitzender in ihren Grußworten.
Einen spannenden Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre in Wort und Bild gab der 1. Vorsitzende der FWV Hockenheim. Dabei erinnerte Horst Höschele an die Pioniere der Vereinigung, die sich seit 1975 "eingetragener Verein" nennen darf, an die Gründungsversammlung im damaligen Gasthaus "Carl Theodor", und er zitierte aus dem damaligen "Schreiben an alle Wählerinnen und Wähler der Stadt Hockenheim": "Wir haben uns von der Erkenntnis leiten lassen, dass nur ein ganz geringer Prozentsatz der Bevölkerung in den politischen Parteien verankert ist. Wir wollen künftig konstruktiv zum Wohle aller mitarbeiten. Unser Handeln und das Handeln unserer Kandidaten wird bestimmt werden von den Erfordernissen und Notwendigkeiten, die unserer Stadt und der Gemeinschaft nützen oder dienen." Zu den Grundsätzen wolle und könne man sich auch heute noch bekennen. Höschele ließ noch einmal die Erfolge und Rückschläge Revue passieren, ebenso wie die beiden wohl bekanntesten Veranstaltungen der Freien Wähler: das Dampfnudelfest als eines der größten Familienfeste in der Stadt und die Beteiligung am Kinderferienprogramm.

Schwieriger Situation stellen

Auch künftig wolle man sich, so der Vorsitzende, trotz aller Krisen und Hiobsbotschaften, die auch die Haushalte der Kommunen beeinflussten, den schwierigen Herausforderungen stellen und dazu beitragen, dass Hockenheim einen ordentlichen und ausgeglichenen Haushalt habe.
Die Matinee, die vom La Sala Quartett Schwetzingen beswingt mit toller Jazzmusik untermalt wurde, klang bei netten Gesprächen und einem kleinen Imbiss aus. Die Damen durften zum Muttertag noch eine gelbe Rose mitnehmen.
(Schwetzinger Zeitung, Annette Zietsch, 11. Mai 2009)

11.04.2009 - Im Gespräch mit Weidenhammer Verpackungen

FWV: Im Gespräch mit einem Marktführer der Verpackungsbranche / Besuch bei Weidenhammer

Entwicklung konsequent fortsetzen

Wie wichtig die Kommunikation zwischen der Wirtschaft und Politik ist, wurde beim Besuch der Freien Wähler-Kreistagskandidaten der Verwaltungsgemeinschaft beim Verpackungshersteller Weidenhammer Packaging Group in Hockenheim deutlich. Das ortsansässige, 1955 gegründete Unternehmen, ein Hersteller von Verpackungen für bekannte Markenprodukte wie Nesquik, Chio-Chips oder Caro-Kaffee mit Hauptsitz im Gewerbegebiet Talhaus, beschäftigt an den insgesamt zwölf weltweiten Standorten wie Cincinnati (USA), Bradford (Großbritannien) und Athen (Griechenland) 970 Mitarbeiter. Als "Global Player", so betonte Ralf Weidenhammer, schätze man die regionale Verbundenheit, die sich nicht zuletzt dadurch ausdrücke, dass 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Raum Hockenheim im Unternehmen beschäftigt seien. Die Standortqualität, aber auch die Frage "Wo drückt der Schuh" waren Schwerpunkte des Dialogs, besonders für die Hockenheimer Stadträtin Gabi Horn und den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Matthias Steffan.

Mit der Umnutzung des ehemaligen Süba-Geländes sei der richtige Weg in der Folgenutzung von Brachflächen im Talhaus eingeschlagen worden, so der stellvertretende Vorsitzende Jochen Vetter aus Hockenheim. Diese Entwicklung gelte es in den kommenden Jahren konsequent und in einem intensiven Dialog zwischen der Stadt und den Gewerbetreibenden fortzusetzen, betonte Vetter.

Nach einem Rundgang durch die Produktion waren die anwesenden Kommunalpolitiker sichtlich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, das ein Jahresumsatz von 190 Millionen Euro zu verzeichnen habe. jv
(Schwetzinger Zeitung, 11. April 2009)