Schlechter Zustand Radweg

Freie Wähler sehen Gefährdung durch schlechten Radweg ohne Beleuchtung

In einer Sitzung der Fraktion der Freien Wähler wurde beschlossen, dass die FWV Hockenheim in diesem Jahr die Zurückhaltung zur Stellung von Anträgen aufgeben soll, die man sich angesichts der Haushaltslage auferlegt hatte. Man kann nicht immer nur die großen anstehenden Aufgaben wie Kindergarten- und Schulhausrenovierungen, Flüchtlingsunterbringung und Stadtgestaltung im Auge haben, gab Gabi Horn ihrer Meinung Ausdruck, man muss auch die anderen Sorgen und Nöte der Bürger aufnehmen und darauf achten, dass hier etwas geschieht.

Wir haben schon zwei Mal den Antrag gestellt, den Rad- und Fußweg zwischen Hockenheim und Reilingen am Kraichbach zu beleuchten, sind aber bisher darin nicht unterstützt worden. In der Zwischenzeit hat sich aber die Lage leider weiter verschlechtert. Einige Teile des Weges gleichen heute einer Buckelpiste. Die Wurzeln der Pappeln haben den Asphalt gehoben und sind, zumindest für Radfahrer, zu gefährlichen Stellen geworden. Der Fuß- und Radweg ist ein viel benutzter Weg, insbesondere für unsere Schulkinder.

Es gilt nun, diesen Weg so herzurichten, dass er auch verkehrssicher ist. Dies ist nach unserer Meinung derzeit nicht der Fall. Die gehobenen Stellen des Asphalts müssen eingeebnet und ausgebessert werden. Außerdem sollte der Weg aus Sicherheitsgründen auch beleuchtet sein. Die würde nicht nur unseren Schulkindern, sondern würde auch die Begegnungen zwischen den Bürgern beider Gemeinden nützen. Eine Einigung zwischen den beiden Gemeinden sollte doch im Interesse Aller liegen.

Ein weiterer Punkt in der Diskussion war die Installation eines „Mängelmelders“ wie in Schwetzingen bereits erfolgt. Jochen Vetter schlug vor, solch einen „Mängelmelder“-Button auf der Homepage der Stadt Hockenheim zu installieren. Damit hätte der Bürger eine direkte Verbindung zur Stadtverwaltung und könnte dort sein Anliegen vortragen, ohne sich vorher durch die Instanzen fragen zu müssen.

Die beiden Anträge wurden noch rechtzeitig zur Klausurtagung des Gemeinderates eingereicht.

Inzwischen hat sich auch schon was am Radweg getan. Abschnittsweise wurde der Weg eingeebnet und neu asphaltiert.