JHV Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim

Besuch Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim am 23. Februar 2018 in der Brauerei zum Stadtpark - Spende an die Jugendfeuerwehr Hockenheim anlässlich des 50. Jubiläums

Spendenuebergabe Scheck

Sehr geehrte Feuerwehrmitglieder, werte Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,

gestatten Sie dass ich mich kurz vorstelle. Meine Name ist Jochen Vetter, seit 2012 erster Vorsitzender der Freien Wählervereinigung Hockenheim und seit letztem Jahr auch Stadtrat in der FWV-Fraktion. Ich möchte hier jetzt keine Werbung machen, sondern hab eine kleine Rede verfasst, bei der ich am Ende ein kleines Geschenk von den Freien Wählern überreichen will. Lassen Sie sich überraschen!

Zuerst mal möchte ich mich für die Einladung zur heutigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim bedanken, sowie für den unermüdlichen Einsatz und die Bereitschaft der Feuerwehrmitglieder, in allen möglichen Gefahrensituationen ihr Bestes zum Wohl einer in Gefahr geratenen Person oder Sache zu geben.

Sie wissen besser als wir anderen, wie breit und vielfältig ihre Einsatzgebiete inzwischen geworden sind. Ein Feuer abzuwehren oder zu löschen, dürfte zur kleineren Bedeutung geworden sein. Technische Hilfeleistung, verschiedenste Maßnahmen bei Unfällen aller Art, sowie der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen dürften inzwischen häufiger gefragt sein. Dass es bei der Feuerwehr spannend zugeht, Nervenstärke gefragt ist und allerlei Gefahren drohen, insbesondere auch im seelischen Zustand, weiß heutzutage jeder durch die Berichterstattung in sämtlichen Medien. Es ist beileibe kein einfacher Job, den ihr da macht.

Gerade in Zeiten des voranschreitenden Verlusts an Solidarität ist die Freiwillige Feuerwehr ein Beweis dafür, dass es noch den Dienst am Nächsten gibt, den Schutz von Hab und Gut des anderen, den Bürgersinn und der Bürgernähe.

Die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim hat seit ihrer Gründung 1869 Verlässlichkeit und Mitsorge gelebt, ganz besonders aber auch denen nahe gebracht, die im Laufe der Zeit in zumeist jugendlichem Alter dazugestossen sind. So spanne ich nun ganz elegant den Bogen zur Jugendabteilung der Hockenheimer Feuerwehr, die dieses Jahr ihr 50. Jubiläum feiert.

Ende Januar diesen Jahres hatte die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim zum Unternehmer-Treffen in ihre Hallen eingeladen um auch den Hockenheimer Unternehmen in einem kleinen Ausschnitt ihre Leistungsfähigkeit näher zu bringen. Nach der Begrüßung durch Kommandant Franz Sommer führte der 2. Stellvertreter Steffen Christ die Teilnehmer durch eine Bildschirm-Präsentation, in welcher ausführlich alles Mögliche zum Thema Feuerwehr dargestellt wurde. Unter anderem natürlich auch, dass es immer schwieriger wird, Nachwuchs zu gewinnen und diesen auch für längere Zugehörigkeit zu begeistern. Nicht unerwähnt blieb, dass eben die Jugendabteilung dieses Jahr das 50. Jubiläum feiert und man ein Zeltlager mit den Jugendlichen plant. Daraus ergab sich die Idee an einem Tisch mit Unternehmern, die auch der Freien Wählervereinigung Hockenheim angehören, den Nachwuchs in ihrer Arbeit und dem Zeltlager finanziell zu unterstützen.
Nach internen Beratungen im Vorstand kamen wir dabei zum Entschluss, 500 Euro an die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim zu spenden.

Dies tun wir sehr gern und voller Respekt, in der Hoffnung, dass das Vorbild und Beispiel ihrer älteren Kameraden bei den Jungen weiter wirken möge. Die Nachwuchsgewinnung durch die Jugendfeuerwehr ist elementar und auch ein Schlüssel zu erfolgreicher Integration. Die Jugendfeuerwehr vermittelt schon Werte, die für eine funktionierende Gemeinschaft wichtig sind und der Vorbereitung auf den aktiven Feuerwehrdienst dienen. An dieser Stelle danke ich den Jugendleitern schon jetzt für hervorragende Arbeit, die sie in diesem Sinne leisten - mit einem umfangreichen, interessanten und technisch anspruchsvollem Programm für die Jugendlichen.

Ihr Engagement kann in der Öffentlichkeit, bei der Bürgerschaft, aber auch von den Unternehmen nicht hoch genug geschätzt werden, zumal es mit erheblichen, persönlichen Risiken verbunden ist.

Daher Ihnen allen nochmals herzlichen Dank und jederzeit eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen, sowie alles Gute für die Zukunft.

(Bild von Scheck-Übergabe folgt)