Dampfnudelfest

Freie Wähler: Beim Dampfnudelfest schmeckten echt badische Spezialitäten wie bei Oma / Enormer Zuspruch bei herrlichem Wetter

Prickelnder Genuss auf dem Bauernhof

"Mögen Sie eine echt badische Spezialität?" Mit dieser Frage luden die Freien Wähler auch in diesem Jahr zu ihrem traditionellen Dampfnudelfest ein. Als dieses erstmals vor 21 Jahren in einem Anwesen in der Oberen Hauptstraße stattfand, war es noch in einem bescheidenen, fast familiären Rahmen, und niemand konnte ahnen, dass sich dieses Fest zu einem der größten in Hockenheim entwickeln würde. Dies wurde vor allem durch das freundliche Entgegenkommen der Familie Großhans ermöglicht, die nun seit 1995 ihr Hofgut für das Fest zur Verfügung stellt.

Große Mühen lohnten sich

Wie in den vergangenen Jahren war der Zuspruch auch dieses Mal enorm groß. Ideales Spätsommerwetter lockte Besucher scharenweise aus der näheren und weiteren Umgebung an. Auch Bürgermeister Werner Zimmermann schaute vorbei.
Schon Tage zuvor waren in der großen Halle erste Vorbereitungen getroffen worden. Wo sonst zahlreiche Landmaschinen stehen, wurden Sitzgarnituren aufgestellt, Bräter, Kuchentheke und Zapfanlage installiert und der riesige Raum mit frischem Grün liebevoll geschmückt. Angenehme Temperaturen erlaubten es, auch im Freien Tische und Bänke aufzustellen. Zum ersten Mal sorgte ein Prosecco-Pavillon für prickelnden Genuss.
Am Sonntag kamen dann die ersten Gäste bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung. Bald war die Halle voll besetzt und auch im Außenbereich war kaum mehr ein Platz frei. Vor allem junge Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit, ein paar erlebnisreiche Stunden auf dem Bauernhof zu verbringen. In einer Hüpfburg konnten sich die Kinder richtig austoben. Wer es etwas ruhiger wollte, konnte auf einem Kinderkarussell Platz nehmen.
Während es sich die Erwachsenen in gemütlicher Runde am Tisch gutgehen ließen, sorgte für die musikalische Unterhaltung der bekannte Alleinunterhalter Matteo di Maggio mit seinem vielseitigen Repertoire. Hauptattraktion waren natürlich die frisch gebratenen Dampfnudeln mit einer schmackhaften Kartoffelsuppe beziehungsweise Vanillesoße als echt badische Spezialität. "Die schmecken wie bei meiner Oma", bemerkte ein kleiner Gast.
Wer es etwas herzhafter mochte, war mit einem hübsch garnierten Versperteller gut bedient. Dazu gab es Bier vom Fass. Zur Kaffeestunde wartete eine reich bestückte Kuchentheke auf, mit leckeren selbst gebackenen Kuchen der FWV-Frauen, die sich eines regen Zuspruchs erfreute.
Am Ende dieses ereignisreichen Tages herrschte beim Helferteam der Freien Wähler nach dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligter großes Aufatmen. Ein besonderer Dank galt Walter Großhans und seiner Familie, deren Bereitschaft und Unterstützung wieder einmal dieses eindrucksvolle Ereignis ermöglicht hat. rho (Schwetzinger Zeitung, 16. September 2009)