Antrag auf öffentliches WLAN

Freie Wähler stellen Antrag auf öffentliches und kostenloses WLAN (Wireless Local Area Network) in Hockenheim

Nachdem der Bundesrat am 17. Juni 2016 der Abschaffung der Störerhaftung zugestimmt hat, steht eigentlich dem öffentlichen WLAN in Hockenheim nichts mehr entgegen.
 
Die FWV hat nun bei der Gemeinderatsitzung am 29. Juni 2016 angekündigt, erneut den Antrag auf ein öffentliches und kostenloses WLAN in den Bereichen rund um das Rathaus sowie auch im Rathaus, um die Zehntscheuer und möglichst im Fußgängerbereich der Karlsruher Straße fristgerecht zur nächsten Gemeinderatssitzung im Juli einzubringen.
 
Ziel ist es, die Attraktivität der Innenstadt für die Hockenheimer Bürgerinnen und Bürger selbst, wie auch für die Gäste der Rennstadt Hockenheim zu erhöhen und damit zu einer dringend nötigen Belebung von städtischer Seite beizutragen. Da auch schon die umliegenden Städte wie Schwetzingen, Speyer, Mannheim und Heidelberg längst vorgemacht haben wie es funktioniert, sollte Hockenheim nicht länger mit der Installation warten, um sich nicht noch weiter ins Abseits zu manövrieren.
 
Studien haben bewiesen, dass in einem Gebiet mit einer guten Internetversorgung, sprich öffentlichem WLAN, potentielle Kunden sich deutlich länger verweilen und damit zu einer positiven Entwicklung bei den ansässigen Unternehmen beitragen.
Denn ein leistungsfähiges öffentliches WLAN-Netz mit all den digitalen Möglichkeiten ist heute auch ein wichtiger Standortfaktor, da immer mehr Personen auch „online“ unterwegs sind.
 
Die FWV Hockenheim ist sich bewusst, dass auf Grund der angespannten Haushaltssituation ein öffentliches WLAN eine zusätzliche Belastung ist. Allerdings gibt es zur Zeit sehr günstige Angebote auf Mietbasis verschiedener Anbieter, da diese wiederum um wichtige Marktanteile in diesem wichtigen Segment kämpfen. Ein weiterer Vorteil dieser Mietbasislösung (Provider-Lösung) ist, dass die unnötig übrig gebliebene Rechtsunsicherheit bei dem Gesetz der Abschaffung von WLAN-Hotspots durch den Provider übernommen wird und somit die Stadt Hockenheim
kein Risiko eingeht. Darüber hinaus gibt es ja zur Finanzierung auch die Möglichkeit, die davon profitierenden Einzelhändler mit einzubinden, indem man bei der Einwahl in das WLAN entsprechende Werbung dieser schaltet.
 
Im Morgenweb der HTZ konnte man zum Beispiel in einem Artikel über die WLAN-Installation in Schwetzingen die Aussage nachlesen, dass das „finanzielle Engagement dabei übrigens durchaus überschaubar ist“. Es ist eben nur eine Frage der Art und Weise, wie und welche Partner man hierfür ins Boot holt. Letztendlich zum Wohl der Hockenheimer Bürger, der ansässigen Unternehmen und nicht zu vergessen auch der auswärtigen Gäste.
 
ff/ci